Kulturschaffende stärker involvieren!

Kantine Augsburg unterstützt Forderung der Livekomm

Musikspielstätten, Open-Air-Flächen und Bandproberäume müssen künftig stärker in städtebauliche Planungsprozesse involviert werden. Kommunale Verwaltungen müssen verstärkt Konzeptverfahren nutzen, die die Integration musikalischer Orte von Beginn an städteplanerisch berücksichtigen. Heißt, sie müssen  Kulturschaffende stärker einbinden, „Task-Force-Gruppen“ bilden und Zukunftswerkstätten einberufen. Kommunikations- und Entscheidungswege müssen beispielsweiße durch kommunale Beauftragte für Musik- und Popkultur verkürzt werden und dadurch die Vernetzung der einzelnen Behörden ressortübergreifend (u.a Stadtentwicklung, Umwelt, Bildung, Wirtschaft, Kultur) gestärkt werden. HINWEIS: In Augsburg gibt es diese Stelle bereits – ein Anfang ist also gemacht. Außerdem benötigen Städte ein stetiges Monitoring-Verfahren, um subkulturelle Verschiebungen wahrzunehmen und mit zu berücksichtigen. In den letzten Jahren hat sich die Lebensweiße und damit Abendgestaltung Junger Menschen sehr verändert. Diese neuen Bedürfnisse junger Menschen muss frühzeitig erkannt und verstärkt berücksichtigt werden.  Ein möglicher Ansatz aus dem Positionspapier der LIVEKOMM sind ausgewiesene „Ausgehquartiere“, in denen die Nachtruhe nicht ab 22 Uhr gilt. Wir als Kantine Augsburg halten diese Forderungen für zukunftsweisend, die kulturelle Dimension von Live-Musik ist nicht hoch genug einzustufen, ob als Standortmarketing, Identifikation mit der eigenen Identität oder der kosmopolitischen Idee, dass Musik alle Menschen egal ob schwarz, weiß mit  oder ohne Handicap verbindet. Wenn Musik spielt, sind alle Menschen gleich! Liebe Politik, jetzt bist DU am Zug! Musikspielstätten sind eine essenzielle Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens, das ist so und muss auch künftig so bleiben! Deshalb bindet uns Kulturschaffende mit ein!  

 

 

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